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Historisches Pressearchiv

Hier finden sie ausgewählte historische Zeitungsartikel von der Gründung des Flugplatz Webicht und des Flugplatzes Weimar-Nohra über die Heimatschule Mitteldeutschland e.V. bis zum Abzug der GUS-Truppen 1992.
Der Verein Flugplatz-Nohra e.V. macht zu Zwecken der Wissenschaft, Forschung und Lehre historische Zeitungsartikel zugänglich. Der Verein Flugplatz-Nohra e.V. distanziert sich ausdrücklich von allen rassistischen, antisemitischen und weiteren diskriminierenden Inhalten sowie von gewaltverherrlichenden und propagandistischen Darstellungen.
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Weimar im europäischen Luftverkehr
Weimar im europäischen Luftverkehr
Einer Einladung der Aero-A.-G. folgend, besuchte ich kürzlich Leipzig, um die Einrichtungen des Leipziger Flughafens kennen zu lernen. Auf dem Wege zum Hafen in einem Riesenautobus, der zugleich der Zubringer für die Fernfahrten ist, wurde bereits durch den Vertreter der Firma, Herrn von Klausbruch (früher Marineflieger, jetzt der bekannte Nachtflieger auf der Strecke Stettin-Stockholm und demnächst Führer des Riesenflugzeugs "Dornier-Wal" mit 360 PS auf ebengenannter Stecke) eine Einführung gegeben.
Quelle: Deutschland (historisch) vom 17.03.1925 | Autor/in: E.26 Mal gelesen seit 19.11.2023
Das moderne Kleinverkehrsflugzeug in Weimar
Das moderne Kleinverkehrsflugzeug in Weimar
In Verbindung mit den Plänen des Weimarer Flugzeugbau, Ing. A. Jung, im Lauf der kommenden Sommermonate Weimar, seiner Bedeutung als Fremdenverkehrsstadt entsprechend, einen Platz im Luftverkehr zu sichern, hatte man von Bremen eine neue Flugzeug-Konstruktion der Focke-Wulf-A.-G. kommen lassen. Herr Ingenieur Jung und der Geschäftsführer der Bremer Luftverkehrsgesellschaft, Herr Edgard, der Führer des Flugzeugs, ließen eine Reihe von Einladungen zur Besichtigung des Flugzeuges und zu Flügen ergehen. Unter den Erschienen bemerkte man Herrn Stadtrat Engelking und Herrn Dr. Schimrigt als Vertreter der Stadt Weimar, die Herrn Offiziere der Landespolizei, Herrn Lenar vom Deutschen Nationaltheater usw. Einleitend hielt Herr Edgard einen sehr interessanten Vortrag über den Tod des Flugzeuges selbst und die Vorteile der Konstruktion und wies darauf hin, daß es zum ersten Male gelungen sei, mit einem 75pferdigen Stern-Motor 4 Personen mit Gepäck mühelos, wie in einem Großflugzeug, zu befördern.
Quelle: Deutschland (historisch) vom 15.02.1925 | Tags: Weimar2 Mal gelesen seit 19.11.2023
Vom Flugplatz Weimar
Vom Flugplatz Weimar
Auf dem Weimarer Flugplatz herrscht seit mehreren Monaten reger Flugbetrieb. Die Weimarische Fliegerschule für Militär und Zivil schult auf den bekannten Militärtyp Rumpfdoppeldeckern. Fluglehrer Erich Schmidt führte 272 Schul- und 34 Gastflüg aus. Die Flugzeugführerprüfung bestanden Walter Schroeder (Kulmbach) und Ernst Graef (Frankenhausen am Kyffhäuser). Vor der Flugzeugführerprüfung stehen: Kurt Gichau, Wilhelm Flantje, Dr. Wiltenrath, Karl Sommerfeld und Michael Ringler. Der Platz wird auch als Landungsplatz bei Überlandflügen von den umliegenden Flieger-Ersatz-Abteilungen benutzt.


Ausgabe 21 / 1916, Seite 570
Quelle: Flugsport (historisch) vom 11.10.19162 Mal gelesen seit 21.11.2023
Einweihung des Flugstützpunktes Weimar
Einweihung des Flugstützpunktes Weimar
des Sächs.-Thür. Ver. für Luftfahrt, Sektion Thür. Staaten. Am 27. Juni fand in Weimar, dem Sitze des Ver. f. Lultverkehr Weimar, zugleich Ortsgruppe des Sächs.-Thür. Ver. f. Luftf., Sekt. Thür. Staaten, unter zahlreicher Beteilignng der Bevölkerung die feierliche Eröffnung des Flugstützpunktes Weimar statt. Die Errichtung der für drei der größten modernen Flugzeuge oder für vier bis fünf kleinere Unterkunft gewährenden Halle, hat der Deutsche Flugverband unternommen. Sie liegt zirka 20 Min. vom Mittelpunkt der Stadt Weimar entfernt an der Straße nach Jena um Weimarer Flugplatz und bildet mit den bereits dort bestehenden Anlagen ein harmonisches Ganzes. Die Ausführung der Halle ist in Holzkonstruklion durch die Firma Otto Hetzer, A.-G., Weimar, erfolgt. Eine technisch vollkommene Scheinwerfer - und Blinklichteinrichtung, gestiftet von der Firma Carl Zeiß, Jena, zeigt den Fliegern auch in der Dunkelheit den Weg zum Flugplatz. Bei dem Höhenflug am Eröffnungstage konnte sie erfolgreich in Wirksamkeit treten.
Quelle: Unbekannt vom 01.07.191310 Mal gelesen seit 21.11.2023
Der deutsche Flugverband
Der deutsche Flugverband
Der deutsche Flugverband tagte am 28. Oktober im Großherzoglichen Residenzschloss zu Weimar unter dem Ehrenvorsitz des Großherzogs und unter dem Vorsitz des Herzogs Ernst Günther zu Schleswig-Holstein. An der Sitzung nahmen teil: Generalmajor Messing, Inspekteur des Militärluft- und Kraftfahrwesens, ferner als bevollmächtigter Vertreter für das Großherzogtum Sachsen-Meiningen Major a. D. Freiherr von Röder, für das Fürstentum Reuß Freiherr v. Lützow, sowie fünf weitere Herren. Es wurde beschlossen, angesichts des Beschlusses der National-Flugspende nunmehr in die Werde- und Arbeitstätigkeit des Vereins einzutreten und als ersten Flugstützpunkt Weimar wurde auf dem zur Verfügung gestellten Gelände des hiesigen Vereins für Luftverkehr durch den Großherzog und den Herzog Ernst Günther zu Schleswig-Holstein der erste Spatenstich getan. Die Firma Karl Zeiß in Jena hat zu den Baukosten 10000 Mk. gestiftet.
Quelle: Flugsport (historisch) vom 06.11.19124 Mal gelesen seit 21.11.2023
Flugführer-Zeugnisse haben erhalten:
Flugführer-Zeugnisse haben erhalten:
Nr. 144. Kammerer, K. F. Ludwig, Maschinenbauer, Weida, geboren am 26. Juli 1886 zu Chemnitz, für Zweidecker (Wright) in Weimar am 16. Dezember 1911.
Quelle: Flugsport (historisch) vom 04.01.19122 Mal gelesen seit 21.11.2023
Die Eröffnung des Flugplatzes in Weimar.
Die Eröffnung des Flugplatzes in Weimar.
Am 8. Juni ist in Weimar der Flugplatz aus den "Neunzig Äckern" (bei Oberweimar) eröffnet worden. Die Veranlassung zur Anlage des Platzes gab der Anfang März stattgefundene Überlandflug Gothe-Weimar-Erfurt-Gotha. Die Feier wurde auf ¾5 Uhr festgesetzt und das Publikum traf auch pünktlich und zahlreich ein. Um ¾6 Uhr erschienen der Großherzog, der Herzog und die Herzogin von Altenburg mit Gefolge. Kurz vor 6 Uhr leitete Herr Rechtsanwalt G. Mardersteig, der Feier durch eine Rede ein: Er führte aus, wie die ersten Menschen an den Hängen von Taubach und Ehringsdorf vor vielen hundert Jahren den Kranichen, die sich gliegend ihren Nachstellungen entzogen, sehnsüchtig nachsahen und wie später fahrende Sänger das Lied vom Fluge Wielands des Schmiedes am Hofe der Thüringerischen Königin Basena sangen. Dann erwähnte er den großen Dichterfürsten in Weimar, der noch vor 100 Jahren in seinem "Faust" scherzlich ausrief:
"Ach, zu des Geistes Flügeln wird so leicht Kein körperlicher Flügel sich gesellen."
Quelle: Der Luftverkehr (historisch) vom 01.07.1911 | Autor/in: Cr.5 Mal gelesen seit 21.11.2023
Auf dem Flugplatze in Weimar
Auf dem Flugplatze in Weimar
e. Aus Weimar wird uns vom 8. Juni geschrieben: Mit den Fliegern habe ich immer Pech. Entweder sind sie mir schon davon geflogen, wenn ich auf die "Neunzig Äcker" komme, oder es wird nicht geflogen. Zur Eröffnung des hiesigen Flugplatzes waren große Vorbereitungen getroffen: Vier Ein- und Zweidecker sollten auf dem Flugplatze kreuzen. Da ich hörte, daß die Flieger, darunter auch eine Dame, jeden Morgen bald nach Sonnenaufgang ihre Fahrzeuge herausholen und der aufsteigenden Sonne entgegenfliegen, so eilte ich heute morgen schon bald nach 4 Uhr zum Flugplatze. Aber bald wurde mit mitgeteilt: "Heute früh wird nicht geflogen."
Quelle: Erfurter Allgemeiner Anzeiger (historisch) vom 10.06.1911 | Autor/in: E.9 Mal gelesen seit 20.11.2023
Die Weimarer Fliegerschule.
Die Weimarer Fliegerschule.
e. Aus Weimar wird uns geschrieben: Die Eröffnung des Flugplatzes auf den "90 Äckern", die am 15. Mai stattfinden sollte, wird wohl noch bis 1. Juni oder länger auf sich warten lassen. Das Betriebsgelände mit Werkstätte und die vier großen Hallen, die zusammen eine Länge von 53 Metern haben, sind so gut wie fertig. Mit den Ausschachtungsarbeiten für die große Tribüne und die Restaurationsräumlichkeiten ist am Montag begonnen worden. Da der Bau größtenteils aus Holz hergestellt wird, hoffte man, die Arbeiten so beschleunigen zu können, daß die Tribüne am Sonnabend gerichtet werden kann. Die Hallen und die übrigen Gebäulichkeiten sind nicht, wie es ursprünglich hieß, auf militärfiskalischem Grund und Boden errichtet, sondern auf einem vom Gärtnereibesitzer Gramm erworbenen Terrain. Zu zwei Hallen ist die Einfahrt gepflastert. In diesen befinden sich bereits ein Eindecker und ein Zweidecker, die Eigentum der demnächst hier einzurichtenden Pilotenschule sind.
Quelle: Erfurter Allgemeiner Anzeiger (historisch) vom 24.05.1911 | Autor/in: E.8 Mal gelesen seit 20.11.2023
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