Öffnungszeiten Museum Flugplatz Weimar-Nohra:

Sat, 01.06.2024
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Sat, 06.07.2024
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Sat, 03.08.2024
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Historisches Pressearchiv

Hier finden sie ausgewählte historische Zeitungsartikel von der Gründung des Flugplatz Webicht und des Flugplatzes Weimar-Nohra über die Heimatschule Mitteldeutschland e.V. bis zum Abzug der GUS-Truppen 1992.
Der Verein Flugplatz-Nohra e.V. macht zu Zwecken der Wissenschaft, Forschung und Lehre historische Zeitungsartikel zugänglich. Der Verein Flugplatz-Nohra e.V. distanziert sich ausdrücklich von allen rassistischen, antisemitischen und weiteren diskriminierenden Inhalten sowie von gewaltverherrlichenden und propagandistischen Darstellungen.
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Freiwilliger Arbeitsdienst Weimar
Freiwilliger Arbeitsdienst Weimar
Träger der Arbeit sind zurzeit die Stadtgemeinden: Weimar, Apolda, Rastenberg, Neumark, Buttelstedt, Blankenhain und die Gemeinde Guthmannshausen, ferner der Wartburgbund e.V., die Freie Turnerschaft e.V. in Weimar, die Spielvereinigung Apolda und die Heimatschule Mitteldeutschland in Nohra.
Quelle: Der Nationalsozialist Weimar (historisch) vom 02.10.1932505 Mal gelesen seit 19.11.2023
Heimatschule-Nohra
Heimatschule-Nohra
Der nächste Wehrsportlehrgang der Heimatschule Mitteldeutschland, Nohra bei Weimar, läuft vom 5.-24. September 1932. Kosten einschließlich voller Verpflegung und Unterkunft RM. 20.-, Arbeitslose RM. 15.-, Lehrgänge finden laufend statt.
Quelle: Der Nationalsozialist Weimar (historisch) vom 18.08.19322407 Mal gelesen seit 19.11.2023
Deutsch sein heißt treu sein
Deutsch sein heißt treu sein
Wiedersehensfeier der Heimatschule Mitteldeutschland
na. Nohra In einer Wiedersehensfeier der Heimatschule Mitteldeutschland Nohra waren außer den Vereinsmitgliedern auch die ehemaligen Heimatschüler sowie Freunde und Gönner recht zahlreich erschienen. Die goldenen Lettern über dem Eingang: "Deutsch sein heißt treu sein" künden den Geist und die Gesinung, die in diesen Räumen erzogen und erhalten werden.
Quelle: Weimarische Zeitung (historisch) vom 25.07.1932 | Autor/in: na103 Mal gelesen seit 17.11.2023
Fliegen und Luftsegeln
Fliegen und Luftsegeln
Die Taufe von fünf Segelflugzeugen auf dem Marktplatz / Große Anteilnahme der Bevölkerung
Weimars altehrwürdiger Marktplatz sah gestern um die Mittagsstunde ein nicht alltägliches Schauspiel. Bunte Wimpel flatterten über fünf im Halbkreis aufgestellten, mit frischem Grün und Blumen geschmückten Segelflugzeugen, deren Taufe zur Einleitung der Luftfahrt-Werbewoche vollzogen werden sollte. Der Wettergott hatte zunächst noch trübe und drohende Wolken, aber bald war auch die Sonne bei unseren Weimarer Fliegern, schob die regnerischen Wolken beiseite und verschönte die Tauffeierlichkeiten mit freudigen Blicken. Die Weimaerer nahmen an der Weihefeier regsten Anteil, auch die ländliche Bevölkerung war stattlich vertreten.
Quelle: Weimarische Zeitung (historisch) vom 26.05.1930 | Autor/in: E.144 Mal gelesen seit 20.11.2023
Werbewoche des Bundes Deutscher Flieger
Werbewoche des Bundes Deutscher Flieger
Segelflugzeug-Taufe in Weimar - Vorführungen auf dem Flugplatze
Die aus Anlaß der im ganzen Deutschen Reiche veranstalteten Werbewoche des Bundes Deutscher Flieger für den Fluggedanken in Weimar angekündigte Taufe von fünf Segelflugmaschinen auf dem Marktplatze hat alle Erwartungen nicht nur erfüllt, sondern sogar noch weit übertroffen. Eine überaus rege Teilnahme der Bevölkerung bewies, daß der Fluggedanke in Weimar allen Pessimisten zum Trotze, doch noch lebt und drauf und dran ist, sich weiter auszubreiten. Es bedarf dazu ab und zu eines Anstoßes oder einer kleinen Nachhilfe.
Quelle: Deutschland (historisch) vom 17.05.1930 | Autor/in: Doe.238 Mal gelesen seit 21.11.2023
Um den Flugplatz Nohra
Um den Flugplatz Nohra
von Willy Walter, Ullrichshalben
Das hier nachstehend Geschilderte gab ich im Auftrag der gesamten Bauern von Nohra, Ulla und Hopfgarten. Soweit sie an der Frage mit interessiert sind, an die Thüringer Landeszeitung "Deutschland“ zur Veröffentlichung. Zahlreiche Bauern hatten ein Bittgesuch zur Veröffentlichung geschrieben, da sie schon langjährige Leser der "Deutschland“ seien, die ja eine "politisch neutrale“ Zeitung sei. Wie schwer sich die Bauern getäuscht hatten, ging aus einem Schreiben an mich hervor, in dem die Redaktion der "Deutschland“ erklärte, sie müsse von einer Veröffentlichung des Artikels absehen, da sonst die Verhandlungen gefährdet würden! Also die "Deutschland“ begünstigt den Landraum der kleinen Bauern öffentlich mit. Die Bauern werden nun mehr wissen, daß die "Deutschland“ abzubestellen haben. Die Bauern beauftragten mich nun, den Artikel mit vorstehender Einleitung an die Arbeiterpresse zu geben mit der Bitte, daß diese den Artikel bringt, damit die Öffentlichkeit auch die Kehrseite der Medaille sieht. Im Kreisrat zu Weimar habe ich bereits diese Frage aufgerollt, und hier sollen die Ansichten der Bauern folgen, die zwar nicht in allen Teilen meine Ansicht besitzen, aber doch im Interesse der kleinen Bauern wert sind, beachtet zu werden.
Quelle: Volk (historisch) vom 22.11.1926 | Autor/in: Willy Walter | Tags: Flugplatz463 Mal gelesen seit 03.10.2023
Die Kommunisten gegen den Landraub von Nohra
Die Kommunisten gegen den Landraub von Nohra
Auf Ersuchen des Bundes schaffender Landwirte brachte die Fraktion der Kommunisten im Landtag von Thüringen folgende kleine Anfrage ein:
Zum Zwecke der Schaffung eines Zentralflughafens in der Flur Nohra, Ulla und Hopfgarten sind den dortigen Bauern Pachtländereien in der Größe von ca. 300 Morgen gekündigt worden. Dadurch sind Kleinbauernwirtschaften in ihrer Existenz aufs Schwerste bedroht. Die Maßnahme trifft die Pächter um so empfindlicher, als sie bereits schon während des Krieges um dasselbe Land durch Enteignung gekommen sind. Trotz Versprechungen wurde ihnen das Land nach Beendigung des Krieges nicht wieder zurückgegeben, sondern nur als Pachtland überlassen.
Quelle: Neue Zeitung (historisch) vom 22.11.1926 | Tags: Flugplatz420 Mal gelesen seit 03.10.2023
Die Einrichtung des mitteldeutschen Luftverkehrs
Die Einrichtung des mitteldeutschen Luftverkehrs
Die Pläne der Junkers-Gesellschaft.
Die Junkers-Luftverkehrs-A.-G., Sitz Dessau, hat die großen Linien Nord-Süd und Ost-West mit Haltepunkt Erfurt seit Mai dieses Jahres eingerichtet und hat jetzt die Absicht, einen Luftverkehr Mitteldeutschlands, bestehend zunächst aus dem Freistaat Thüringen und dem Regierungsbezirk Erfurt, einzurichten, und zwar mit dem Sitze in Weimar. Dieser Verkehr würde zunächst Anschluß an den bereits vorhandenen Luftverkehr haben und außerdem an den sogenannten Ringelverkehr innerhalb der Städte Thüringens und des Regierungsbezirkes Erfurt Anschluß erhalten. Dieser Luftverkehr Mitteldeutschlands soll möglichst
zu Beginn des nächsten Jahres
eingerichtet sein.
Quelle: Jenaer Zeitung (historisch) vom 29.08.1925331 Mal gelesen seit 19.11.2023
Um die Vorherrschaft im thüringischen Luftverkehr
Um die Vorherrschaft im thüringischen Luftverkehr
Wie weit ist die Frage des thüringischen Hauptflugplatzes gediehen?

PP. Wer an der Geraer Konferenz über den zukünftigen Luftverkehr teilnahm, der wird den Eindruck gehabt haben, daß die Stadt Gera und die interessierten Kreise durchaus den festen Willen und das beste Wollen haben, einen Großflugplatz zu schaffen. Neben Weimar und Gera erhebt nun in Nordthüringen die dritte Stadt Anspruch auf den Hauptflugplatz Thüringens: Jena. Das Kleeblatt ist beieinander.
Quelle: Mitteldeutsche Zeitung (historisch) vom 20.08.1925 | Autor/in: Pons-Presse Weimar-Jena422 Mal gelesen seit 21.11.2023
Der Mitteldeutsche Luftverkehr
Der Mitteldeutsche Luftverkehr
Weimar und Erfurt gleichberechtigt nebeneinander - Weimar Sitz der Mitteldeutschen Luftverkehrsgesellschaft
Thüringen, das Herz Deutschlands ist noch immer nicht an das Flugnetz angeschlossen. Es ist dies um so bedauerlicher, als das benachbarte Erfurt sich durch schnellen Ausbau eines Flughafens erster Ordnung den Anschluß an den Junkers-Luftverkehr, den größten der Welt, zu sichern wußte, trotzdem die Chancen für Weimar anfangs günstiger zu sein schienen. Es ist nun dringend an der Zeit, daß Thüringen endlich die Initiative ergreift; sonst wird es später an die Wand gedrückt. Einzelne thüringische Städte regen sich bereits, um von sich aus eine Verbindung mit den großen Linien herbeizuführen, so Eisenach, Gotha, Gera, Altenburg, Zella-Mehlis, Meinigen Sonneberg, usw. Interesse ist also vorhanden, und die Landeshauptstadt Weimar muß mit gutem Beispiel vorangehen. Die von Erfurt aus propagierte Zubringerlinie von Weimar nach Erfurt kommt aus gewissen Prestige- und politischen Gründen überhaupt nicht in Frage; vielmehr müssen Weimar und Erfurt vollkommen gleichberechtigt neben- und miteinander arbeiten, damit etwas ersprießliches dabei herauskommt.
Quelle: Deutschland (historisch) vom 13.08.1925 | Autor/in: Paul Carl Doernfeldt393 Mal gelesen seit 19.11.2023
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